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 Keine Zeit

ist keine Tatsache,

es ist Deine Entscheidung.

 

Zeitmessung und Kalenderwesen zählen mit zu den ältesten Zweigen der Astronomie. Bis in die jüngste Vergangenheit gab es keine irdische Methode der Zeitmessung, die es bezüglich der Genauigkeit mit den Zeitbestimmungen aufnehmen konnte, die sich aus der Beobachtung des Sonnen- und Planetenlaufes ergeben. Alle dem Menschen natürlich erscheinenden Zeiteinheiten sind durch astronomische Phänomene bestimmt: Das Jahr durch den Umlauf der Erde um die Sonne und den daraus folgenden Ablauf der Jahreszeiten, der Monat durch die Bewegung des Mondes um die Erde und den Wechsel der Mondphasen, der Tag durch die Drehung der Erde um sich selbst und den Tag- und Nachtwechsel.


Bei höheren Ansprüchen an die Genauigkeit zeigt sich aber, daß die Festlegung der Zeiteinheiten nicht unproblematisch ist. Zum einen ergeben sich Mehrdeutigkeiten wie z.B. bei der Definition einer Umdrehung oder eines Umlaufs, zum anderen erweisen sich einige der zugrundeliegenden astronomischen Abläufe als ungleichförmig. Ein schon seit Jahrtausenden bekanntes Problem besteht in der Nichtkommensurabilität von Tag, Monat und Jahr. Weder läßt sich das Jahr präzise durch eine ganze Anzahl von Monaten oder Tagen ausdrücken, noch enthält ein Monat eine ganze Zahl von Tagen. Zur Lösung der skizzierten Probleme sind eine Vielzahl von Zeitskalen und Kalender entwickelt worden.

 

Textquelle: www.maa.mhn.de/Scholar/dt_times.html